HANS BERTSCHI

Geboren 1954 in Winterthur, lebt in Rickenbach ZH

Karriere im Rechnungswesen, bis 2014 Financial Controller in global tätiger Firma. Freizeitreiter, seit 2001 jährliche Reisen in die USA, verbunden mit Ranchaufenthalten.

Anfänge

Seit der Kindheit Interesse an Malerei und Fotografie. Themen anfänglich: Historien- und Schlachten-Gemälde. Karl Jauslin’s Werke zur Schweizergeschichte. Später dann die Amerikaner, Frederic Remington, Charles Russel, Fritz Scholder.

Beeindruckt von den Karikaturen Honore Daumier‘s und des Nebelspalter-Zeichners Karl Böckli, während der Schul- und Militärzeit die ersten Gehversuche im Cartoon-Bereich, zur Erbauung einiger und zum Aergernis anderer. U.a. auch Illustrationen in der Programmzeitung der Musikfestwochen Winterthur und in der Swissair Personalzeitung.

1997: Illustration zweier SIG-Bottles mit Dinosaurier-Motiven (die dritte Flasche gestaltete Tomy Ungerer). Interessanter Auftrag, jedoch von untergeordneter Bedeutung für die weitere künstlerische Entwicklung.

Stets gegenwärtig und immer wiederkehrend, die gestalterische Beschäftigung mit der menschlichen Figur.

Fotografie

1978: Begegnung mit den Werken der Fotografen Ansel Adams, Edward Weston, Minor White, Eugene Caponigro, Irwin Penn, Richard Avedon. Fleissige Besuche der Fotogalerie Stockeregg in Zürich. Ankauf zahlreicher Fotobücher.

Langjährige Beschäftigung mit der Schwarz Weiss Fotografie im eigenen Labor.

Seit 2007 Fotografie ausschliesslich digital. Umweltschonende Entsorgung fotochemikalischer Altbestände. Fotocollagen angeregt durch die Lösungsmittel-Transfer-Drucke Robert Rauschenberg‘s.

Malerei

Während Jahren führen sporadische Versuche, Rufino Tamayo’s meisterhaften Umgang mit Komposition und Farbe in den eigenen Werken umzusetzen, nicht zum gewünschten Resultat. Auseinandersetzung mit diversen Themen und Techniken, immer wieder an grossen Meistern orientierend. 2009: kleinformatige Pferde-Portraits in Oel. Erinnern stylistisch an die frühe Phase der Karikaturen.

2010: Bezug des eigenen Ateliers im Luftschutzkeller und Wiederaufnahme regelmässiger Maltätigkeit nach langjähriger Pause. Zuerst kurze abstrakte Periode, beeinflusst von der Amerikanischen Malerei, des Abstrakten Expressionismus, namentlich der Künstler Richard Diebenkorn, Mark Rothko, Willem de Kooning und Luc Leestemaker, dann Uebergang zur gegenständlichen Malerei.

2011: Digitale Zeichnungen auf dem Computer-Zeichenbrett

Inspiriert durch die grossformatigen Werke von Chuck Close, Andy Warhol und Alex Katz entsteht 2011 – 2012 die „Close-up“-Serie. Portraits nach fotografischen Vorlagen, hauptsächlich in Acryl und Oel aber auch digitalisierte Zeichnungen und Foto-Collagen.

2012: Anlässlich einiger Besuche hochkarätiger Museen in Texas (Austin, San Antonio, Fort Worth) beeindrucken Werke zeitgenössischer Künstler wie Billy Schenck und James Drake, insbesondere deren Auseinandersetzung mit den historischen, politischen und kulturellen Themen der Grenzregion Texas, Mexico.

Gruppenausstellungen

2000 Kunst im Dorf Rickenbach, verschiedene Arbeiten in Oel, mehrheitlich abstrakt, einige Stilleben

2002 dito, Metallobjekte, bemalt, inspiriert durch Alexander Calder und Frank Stella

2004 dito, anatomische Pferde-Studien, nach George Stubbs

2012 dito, Portraits

2013 New York